Was ist die Verhaltenstherapie (VT)?
Verhaltenstherapie ist eine ganzheitliche Psychotherapiemethode, die auf der empirischen Psychologie beruht und sich als “Hilfe zur Selbsthilfe” versteht. Zentral sind dabei die Lerntheorien, die besagen, dass ein bestimmtes Verhalten erlernt und somit auch wieder verlernt werden kann.
Wesentliche Aspekte der Verhaltenstherapie sind die Beziehungsgestaltung, die Autonomie sowie die Authentizität und Transparenz.
Die Verhaltenstherapie arbeitet problem-, ziel- und lösungsorientiert. In der Behandlung spielen die Kognitionen, Emotionen, sowie Verhaltens- und Beziehungsmuster eine wichtige Rolle.
Hinderliche Gedanken und Einstellungen werden aufgedeckt und verändert, sowie adäquate Problemlöse- und Bewältigungsstrategien erarbeitet und eingeübt. Dies soll einen besseren Umgang mit Konflikten und Stresssituationen ermöglichen und das Vertrauen in die eigene Selbstwirksamkeit stärken. Dabei finden unter anderem kognitive Methoden, Rollenspiele, Imaginationsübungen, akzeptanz- und achtsamkeitsbasierte Verfahren, sowie Entspannungstechniken ihre Anwendung.
Übungen können auch in vivo, also außerhalb der Praxis stattfinden.
Verschwiegenheitspflicht
Psychotherapeuten unterliegen laut § 15 des Psychotherapiegesetzes der Schweigepflicht, das heißt, sie sind zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet, auch gegenüber Angehörigen.